Programm

Weiterbildung Systemaufstellungen
 2016 / 2019
* Anerkannte Weiterbildungen für Systemaufstellungen (DGfS)

1,2, und 3  
     
Ziele Zielgruppen
Termine Seminarort
Investition / Förderung Struktur / Settings
Inhalte Lernweisen



 

Ziele

 
 


Die Weiterbildung "Systemaufstellungen" öffnet einen Raum für intensive und reflektierte Erfahrungen mit der Aufstellungsarbeit.

Die Teilnehmer gewinnen:

  • Selbsterfahrung und Selbstbewusstheit über eigene seelische Strukturen und Muster durch Aufstellungen und andere Methoden
  • Wissen über die Seele und systemische Gesetzmäßigkeiten
  • Methodisches Können
  • vertiefende Erfahrungen mit der Haltung der phänomenologischen Arbeit und dem Phänomen des Feldes des Wissens
  • Praxis: Die Fähigkeit zum selbständigen Anwenden von Elementen der Aufstellungsarbeit im eigenen Berufsfeld, individuelle Förderung des eigenen Stils und Klärung der eigenen Kompetenz und Grenzen hinsichtlich der Arbeit mit Aufstellungen
  • Anerkennung als SystemaufstellerIn (DGfS), beachten Sie bitte die Hinweise zur Zertifizierung.

 


 

 
 

Zielgruppen

 
 


Die Systemaufstellungen gewinnen immer mehr Bedeutung insbesondere in den Arbeitsfeldern

    • Psychotherapie und psychologische Beratung
    • Pädagogik und Soziale Arbeit
    • Organisationsberatung und Coaching

Die Weiterbildung "Systemaufstellungen" richtet sich an Professionelle in diesen Feldern. Zum Beispiel

    • Psychotherapeuten, Psychologische Berater, Ärzte, Heilpraktiker, Seelsorger
    • Sozialarbeiter, Pädagogen, Supervisoren, Erzieher
    • Unternehmensberater, Trainer, Coaches, Personalentwickler

Auch Menschen aus ganz anderen Berufsfeldern können profitieren. Und durch die intensive Auseinandersetzung mit der Aufstellungsarbeit für sich klären, ob sie ein neues Arbeitsfeld für sich öffnen wollen.

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  Termine  
 

Weiterbildung Systemaufstellungen 2016 - 2019

  1. Jeweils
    • Donnerstags16 bis 20 Uhr
    • Freitags 10 bis 18 Uhr
    • Samstags 10 bis 17 Uhr 
  1. 2016
    • Block 1: 08.12. – 10.12.2016

    2017

    • Block 2: 09.02. – 11.02.2017
    • Block 3: 06.04. – 08.04.2017
    • Block 4: 08.06. – 10.06.2017
    • Block 5: 14.09. – 16.09.2017
    • Block 6: 16.11. – 18.11.2017
  1. 2018
    • Block 7:  25.01. – 27.01.2018
    • Block 8:  08.03. – 10.03.2018
    • Block 9:  03.05. – 05.05.2018
    • Block 10: 12.07. – 14.07.2018
    • Block 11: 06.09. – 08.09.2018
    • Block 12: 15.11. – 17.11.2018
  1. 2019
    • Block 13: 24.01. – 26.01.2019
    • Block 14: 14.03. – 16.03.2019

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Seminarort:

 
 

Institut für Systemische Lösungen
In der Sülzaue 3
51503 Rösrath
www.margretbarth.de

 


 

 
  Investition / Förderung
 
 
   Weiterbildung Systemaufstellungen 2016 – 2019
Gesamtinvestition: 4.200 EUR (zzgl. 19% MwSt.) = 4.998 EUR für alle 14 Blöcke
  • Pro Block: 300 EUR (zzgl. 19% MwSt.)
    Die 14 Blöcke können nur zusammen gebucht werden!
  • Sie erhalten nach der Anmeldung eine Rechnung.
    Die Seminargebühr kann in Raten vor dem jeweiligen Seminarblock entrichtet werden.
  • Eventuell entstehen pro Block Kosten für Unterkunft und Verpflegung.
 
 

 
 Bis zu 500 € Förderung

Mit dem Bildungsscheck NRW unterstützt die Landesregierung die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung. Sie übernimmt die Hälfte der anfallenden Kosten.

Die Förderung betrifft auch Weiterbildungen der AufstellerAkademie.

Mehr Informationen:
http://www.bildungsscheck.nrw.de

Telefonische Beratung des Landes NRW: 0180 3 100 118

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Struktur und Lern-Settings

 
 


Die Weiterbildung "Systemaufstellungen" umfasst insgesamt ca. 410 Unterrichtsstunden.

  • 14 Weiterbildungsseminare von jeweils zweieinhalb Tagen à 20 U-Std., insgesamt 280 U-Std.
  • 10 Peergruppensitzungen von jeweils 5 U-Std., insgesamt 50 U-Std.
  • 4 Hospitationsseminare von jeweils 2 Tagen à 10 U-Std., insgesamt 80 U-Std., hospitierende Teilnahme an Aufstellungsseminaren bei den Leitern.

 


 

 
 

Inhalte
 

 
  Die Weiterbildungsseminare folgen in den Themen den Phänomenen, die sich zeigen.
Ein Überblick über die wichtigen Themen ist dennoch möglich.
 
   Weiterbildung Systemaufstellungen 2016 - 2019:
  • Block 1: Einführung und Biografiearbeit
  • Block 2: Der phänomenologische Ansatz
  • Block 3: Ordnungen der Liebe, Grundformen systemischer Verstrickung und Lösungsprinzipien
  • Block 4: Die Eltern in der Seele, Hinbewegung
  • Block 5: Tod, Totgeburt, Frühgeburt, Abtreibung, Adoption, Pflegeeltern, komplexe Familien, Paarbeziehungen
  • Block 6: Einführung in die Organisations-Aufstellungsarbeit
  • Block 7: Fortsetzung - Organisationsaufstellungen, Arbeit mit Teams, Einzelarbeit, Supervisionsaufstellungen
  • Block 8: Praxis und spezielle Formate der psychosomatischen Aufstellungsarbeit
  • Block 9: Strukturaufstellungen
  • Block 10: Selbstpsychologie und Aufstellungsarbeit
  • Block 11: Täter und Opfer
  • Block 12: Die Kraft der Ahnen
  • Block 13: Praktischer Abschluss: Arbeit mit Klienten
  • Block 14: Praktischer Abschluss: Arbeit mit Klienten, Abchlusskolloquium

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Lernweisen

 
 


Selbsterfahrung

Wer Systemaufstellungen anwenden will, braucht natürlich Erfahrungen mit Aufstellungen. Aber auch darüber hinaus Bewusstheit über die eigene Persönlichkeit. Wir alle sind selbst in unserem Leben, unseren privaten Beziehungen und auch in unserer Arbeit mit Klienten zutiefst geprägt von unserer Familien­geschichte, unseren Eltern in der Seele, unbe­wussten inneren Mustern und Strukturen. Alles wirklich fruchtbare Wissen und Verstehen über Verstrickungen und Lösungen kann nur gründen im Erfahren und Verstehen am eigenen Leib.

     Als Methoden der Selbsterfahrung werden genutzt

  • Aufstellungen des eigenen Herkunfts- und Gegenwartssystems, ggf. weiterer Systeme. Manchmal in begleiteten Übungsaufstellungen
  • Einzelarbeiten vor der Gruppe an persönlichen Themen und Anlie­gen, die im Verlauf der Weiterbildung an die Oberfläche kommen - mit Aufstellungen und anderen therapeutischen Methoden
  • Selbsterforschungsübungen in der Dyade und Triade zu systemisch und psychodyna­misch wichtigen Themen der Persönlich­keitsentwicklung
  • Selbsterforschungsübungen in der Dyade oder Triade nach vorgebenen Fragen

 

Übungen der Sammlung und Wahrnehmung

Eine Schlüsselkompetenz für die Arbeit mit Aufstellungen ist die phänomenologi­sche Hal­tung und Wahrnehmungsfähigkeit des Aufstellers. Er ist kein Macher, der von sich aus etwas initiiert und er­reichen will, sondern er stellt sich in den Dienst einer Wirk­lichkeit, die sich zeigen und gesehen sein will. In wachsamer Zurückhaltung hält er einen Raum, in dem Verborge­nes ans Licht kommt. Das, was ans Licht kommt, ist das, was wirkt.
Ohne Angst schaut er es an und mutet es dem Klienten zu. Er handelt im Vertrauen, dass Wirklichkeit letztlich immer freundlich ist und trägt, auch wenn sie erschreckt oder traurig macht.

Als Methoden des Lernens der phänomenolo­gischen Wahrnehmung werden genutzt 

  • Morgenmeditation
  • Sich zentrieren und sammeln: Meditative Übungen des Körperspürens
  • Phänomenologische Übungen mit kleinen Aufstellungen

Wissensvermittlung

  • Vorsichtig reflektierende Nachbesprechung zahlreicher Aufstellungen
  • Vortrag und Diskussion
  • Handouts: Texte und MindMaps
  • Kleingruppenarbeit
  • Freiwillige Referate der TN
  • Literatur und Videos im Selbststudium

Praktisches Üben

  • Übungsaufstellungen unter Anleitung und Supervision
  • Elemente der Prozessarbeit
  • Stop and Go Aufstellungen

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   Nach Abschluß der Weiterbildung können die Teilnehmer bei Vorliegen weiterer Voraussetzungen (siehe Anerkennungskriterien DGfS) ihre Anerkennung als Systemaufsteller (DGfS) bei der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS) beantragen.  
     
 

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